Krampusverein Fischamend

Perchten

Perchten sind im bayerisch-österreichischen alpenländischen Brauchtum vorkommende Gestalten, die vor allem Ende Dezember und im Januar auftreten. Eine Theorie zur Namensgebung geht davon aus, dass sich der Begriff von mittelhochdeutsch berchttac, berchtnacht, dem mittelalterlichen Wort für den Feiertag der Erscheinung des Herrn (Epiphanias), heute das Dreikönigsfest am 6. Januar, herleitet; mittelhochdeutsch bercht bedeutete „glänzend“, „leuchtend“. Die Perchten verkörpern allgemein zwei Gruppen, die „guten“ Schön-Perchten, und die „bösen“ Schiach-Perchten.

Wichtiges Utensil der Perchten ist die Glocke, mit der nach populärer Deutung der Winter, bzw. die bösen Geister des Winters, ausgetrieben werden soll.

Lärmende Umzüge mit Masken dämonischer Weiber, heidnischer Göttinnen sowie wilder und zahmer Tiere werden, gemeinsam mit anderen Sitten und Gebräuchen,schon um 500 n. Chr. beschrieben.

Perchten treten in den Rauhnächten zwischen Weihnachten und Neujahr auf, um die Ernährungs-, Sauberkeits- und Arbeitsvorschriften für diese Tage zu überwachen. Während die Schiachperchten oft in großer Zahl und mit großem Gefolge in der Nacht auftreten, erscheinen die Schönperchten am Tage und wünschen den Dorfbewohnern Glück und Segen.

Der Besuch von Perchten wird bisweilen im Volksmund als glücksbringendes Omen hochgehalten. Inwieweit das Perchtenlaufen wirklich auf heidnische Bräuche zurückgeht, ist umstritten.

Quelle: Wikipedia

Perchtenmaske

Beispiel einer Perchtenmaske

Quelle: Wikipedia

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Unsere Ziele sind Brauchtumspflege und karitative Projekte im nahen Umfeld.

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